19. September 2026 – Ein Wettkampftag, der bleiben wird. Ein Tag voller Gänsehaut, Leidenschaft, Emotionen und unvergesslicher Momente. Ein Tag, an dem alle Schweizer Einheiten an den Weltmeisterschaften 2026 in Pesaro auf dem Wettkampfboden standen und gemeinsam mit ihren Coaches, ihren Familien und ihren Fans ein Stück Schweizer Akrobatikgeschichte geschrieben haben.
Und wenn an diesem Tag eines ganz besonders spürbar war, dann war es: Wir sind ein Team.
Eine Halle in Rot und Weiss
Von der ersten bis zur letzten Schweizer Einheit standen unsere Fans geschlossen hinter dem Team. Unzählige Schweizer Flaggen leuchteten in der Halle – und eine davon war sogar so riesig, dass sie einen Grossteil der Zuschauerränge einnahm.

WOW!
Was für ein Bild. Was für eine Unterstützung.
Ein riesiges und von Herzen kommendes Dankeschön an alle Schweizer Fans, die den Weg nach Pesaro auf sich genommen haben. Ihr habt unsere Athletinnen und Athleten getragen, ihnen Mut gemacht, mitgefiebert, mitgezittert und ihnen mitten in Italien ein kleines Stück Zuhause geschenkt.
Das ist nicht selbstverständlich. Und genau das wissen unsere Athletinnen und Athleten zu schätzen.
Andressa & Rebecca – mit Kraft und Mut
Den Schweizer Wettkampftag eröffneten Andressa und Rebecca. Für unser Damenpaar war es ein weiterer grosser Schritt auf ihrer gemeinsamen Reise – und gleichzeitig ihr letzter Auftritt bei dieser Weltmeisterschaft.
Neue Kraft. Neuer Mut. Und vor allem ganz viel Freude.
Die letzten Schritte zur Weltbühne der Akrobatik waren gemacht. Die Fans explodierten förmlich – und dann ging es los. Die Musik erfüllte die Halle und Andressa und Rebecca zeigten eine kraftvolle und dynamische Übung. Choreografie und Elemente verschmolzen miteinander, jeder Schritt war voller Energie und Ausdruck.
Dann der letzte Ton. Die Anspannung wich der Freude. Gemeinsam mit ihrer Trainerin Nina warteten sie auf die Wertung 26.190 Punkte. Eine starke Wertung auf dieser Bühne.







Ihre erste gemeinsame Weltmeisterschaft endet damit. Eine WM, die für die beiden einer Achterbahn der Gefühle glich – mit Höhen, Herausforderungen, wertvollen Erfahrungen und unvergesslichen Momenten.
Und genau diese Erfahrungen werden sie mitnehmen. Sie werden daran wachsen und sie werden daraus Stärke schöpfen für alles, was noch vor ihnen liegt.
Amanda, Annika & Catalina – Wille und Leidenschaft
Weiter ging es mit unseren Youth Trios. Den Anfang machten Amanda, Annika und Catalina. Nach ihrer Dynamikübung am Vortag stand heute die Balanceübung auf dem Programm.
Ausdrucksstark, Konzentriert und mit dem Blick nach vorne. Die Musik passte zu jedem Schritt, jedes Element fügte sich in die Choreografie ein. Mit unglaublicher Willensstärke und Leidenschaft arbeiteten sich die drei durch ihre Übung, bis zum letzten Ton.







Gemeinsam mit ihrem Coach Nelson warteten sie gespannt auf die Wertung. Dann erschien sie auf dem Bildschirm: 26.500 Punkte. Was für eine Note!
Jetzt hiess es warten. Denn noch standen zahlreiche weitere Einheiten auf dem Wettkampfboden. 42 Trios waren mit ihnen im Rennen um die begehrten Finalplätze.
Iida, Shanna & Lorena – Leichtigkeit trifft Präzision
Kurze Zeit später wurde es erneut laut in der Halle. Iida, Shanna und Lorena betraten die Wettkampffläche.
Mit Leichtigkeit und Präzision schwebten sie über die Matte. Sie spielten mit dem Kampfgericht, mit der Musik und mit dem Publikum. Element für Element zeigten sie ihre ganze Klasse und liessen sich dabei von den Schweizer Fans tragen.






Die drei fielen sich nach ihrer Übung in die Arme. Pure Erleichterung. Pure Freude. Empfangen wurden sie von ihrer Trainerin Sina. 26.350 Punkte – Wieder eine hammerstarke Leistung einer Schweizer Einheit.
Elin & Mattia – Anmut, Leidenschaft und eine Wertung, die aufhorchen lässt
Am Ende des Wettkampftages wurde es für unsere Junioren ernst. Elin und Mattia machten den Anfang.
Nach einem konzentrierten Einwärmen ging es in den Wartebereich. Vor ihnen lag die Treppe, die hinauf zur Wettkampfmatte führte. Nur noch wenige Schritte trennten sie von ihrer nächsten Übung auf einer der grössten Bühnen der Akrobatikwelt.
Heute hiess es: Dynamik für die Beiden. Mit Anmut, Leidenschaft und beeindruckender Präsenz zeigten Elin und Mattia eine bemerkenswerte Übung. Element für Element. Flug für Flug. Das Publikum war mittendrin und trug die beiden bis zum letzten Moment.





Nach gefühltem langen Warten, kam die Note auf den Bildschirm – 26.950 Punkte! Eine unglaublich starke Wertung.
Elin und Mattia überzeugten nicht nur das Publikum – sie hinterliessen auch beim Kampfgericht einen bleibenden Eindruck.
Alicia, Svenja & Kim – der letzte Schweizer Auftritt an der WM in Pesaro
Alicia, Svenja und Kim hatten bereits einen starken Start in diese Weltmeisterschaft hingelegt. Nun ging es um die entscheidende Frage: Reicht es für das Finale?
Die drei betraten die Matte und zeigten noch einmal alles. Eine starke Choreografie. Kraftvolle Elemente. Ausdruck. Emotionen. Leidenschaft.
Sie zeigten jede ihrer Facetten und machten ihre Übung zu einem Moment, den man einfach geniessen musste.








In der Kiss & Cry Area angekommen, lagen sich die drei überglücklich in den Armen. Gemeinsam warteten sie Coach Nelson auf ihre Wertung.
Dann erschien sie auf dem Bildschirm: 26.630 Punkte – Spitzenklasse!
Der letzte Schweizer Auftritt war geschafft.
Und damit war auch der Wettkampftag für die Schweizer Delegation beendet.
So unglaublich knapp.
Nun begann das zermürbende Warten. Die Ergebnisse wurden zusammengerechnet, die Platzierungen kristallisierten sich heraus. Und am Ende war leider klar:
Kein Schweizer Finalplatz an dieser Weltmeisterschaft 2026. Das tut weh. Denn unsere Einheiten waren so unglaublich knapp an den Finals vorbeigeschrammt.
Amanda, Annika und Catalina verpassten den Finalplatz nur hauchdünn. In der Nationenwertung erreichte das Trio den 13. Platz – ein herausragendes Ergebnis in einem internationalen Starterfeld auf höchstem Niveau.
Auch Elin und Mattia wurden zur zweiten Reserve für das Finale. In der Nationenwertung belegten sie am Ende den 10. Platz.
Und selbst bei unseren Junioren-Damengruppen blieb es bis zum Schluss spannend.
Bereits im Hotel angekommen, fieberte die gesamte Delegation mit Alicia, Svenja und Kim mit. Bis zu den letzten Starterinnen war noch alles offen.
Dann kam die Wertung der Spanierinnen. Sie lag schliesslich sehr knapp über der Schweizer Wertung.
Damit hiess es auch hier: Reserve für das Finale.
So knapp und genau das macht es besonders schwer.
Aber was bleibt, ist so viel mehr als eine Platzierung
Natürlich tut es weh.
Den Athlet:innen, den Coaches, der gesamten Delegation und auch unseren Fans, die jeden einzelnen Moment mit gelebt und mit gefiebert haben.
Aber wenn man auf diese Weltmeisterschaft blickt, dann bleibt vor allem eines: Stolz!
Stolz auf jede einzelne Athletin und jeden einzelnen Athleten! Stolz auf jeden Coach, welche alles geben um ihre Schützlinge weit nach vorne zu bringen.
Stolz auf jede Trainingseinheit, jeden frühen Morgen, jeden langen Abend, jeden gelungenen Versuch, jeden Rückschlag und jedes Wiederaufstehen.
Denn diese WM Geschichten kann unseren Athletinnen und Athleten niemand mehr nehmen.
Sie haben auf der Weltbühne gestanden. Sie haben sich mit den Besten der Welt gemessen. Sie haben Erfahrungen gesammelt, Grenzen verschoben und Momente geschaffen, die sie ein Leben lang begleiten werden. Diese Erfolge werden auch zukünftigen Generationen bleiben und als Vorbild dienen. Als Vorbild was man mit Willenskraft, harter Arbeit und Team Work erreichen kann.
Ein Team, das füreinander da ist

Was diese Delegation in Pesaro besonders gemacht hat, war nicht nur das, was auf der Wettkampfmatte passiert ist. Es war das, was zwischen den Wettkämpfen passiert ist.
Man hat sich getragen. Man hat sich unterstützt. Man hat geholfen. Alle haben füreinander mit gefiebert. Coaches haben sich gegenseitig unterstützt. Jeder war für den anderen da.
Und genau das gilt es mitzunehmen.
Denn hinter jeder einzelnen Übung stehen unzählige kleine Rädchen, die ineinandergreifen müssen. Athlet:innen, Coaches, Vereine, Familien, Funktionäre, medizinische Betreuung und viele weitere Menschen, die oft im Hintergrund arbeiten und nicht gesehen werden.
Hier in Pesaro haben sie alle zusammengesprochen.
Nicht nur an den einzelnen Wettkampftagen – sondern über Wochen, Monate und Jahre.
Wir sind ein Team und wir ziehen gemeinsam an einem Strang.
613 Athlet:innen. 36 Nationen. Eine Schweizer Delegation.
Bei diesen Weltmeisterschaften gingen insgesamt 613 Athlet:innen aus 36 Nationen an den Start und mittendrin: die Schweiz.
Mit Herz. Mit Leidenschaft. Mit Mut. Mit unglaublich viel Teamgeist.
Wir haben vielleicht keinen Finalplatz erreicht. Aber wir haben etwas mitgenommen, das mindestens genauso wichtig ist:
Erfahrung. Selbstvertrauen. Zusammenhalt. Und den unbändigen Willen, weiterzugehen.
Denn wie sagen wir immer so schön? Es ist ein Marathon und kein Sprint.
Das gilt für einen Wettkampf genauso wie für die Entwicklung einer Einheit, eines Clubs oder eines ganzen Verbandes.
Wir gehen diesen Weg gemeinsam.
Danke, Schweiz! ❤️
Ein ganz besonderer Dank geht an unsere Fans vor Ort in Pesaro. Ihr habt die Halle zu einem Stück Schweiz gemacht. Eure Stimmen, eure Flaggen, eure Energie – wir haben euch gespürt.
Und genauso gilt unser Dank allen, die zu Hause vor dem Livestream mitgefiebert, Daumen gedrückt und unsere Athletinnen und Athleten unterstützt haben.
Ein herzliches Dankeschön geht auch an die Familien unserer Athletinnen und Athleten. Eure Unterstützung ist ein wichtiger Teil dieser Reise – und ohne euch wäre vieles nicht möglich.
Die Weltmeisterschaften 2026 in Pesaro gehen damit für die Schweizer Delegation zu Ende.
Doch unsere Reise ist noch lange nicht vorbei. Wir kommen wieder.
Und zwar im März 2027 – wenn sich die Wege erneut nach Pesaro führen.
Dann zur Europameisterschaft.
Bis dahin nehmen wir all diese Erfahrungen mit. Wir wachsen. Wir lernen. Wir kämpfen. Wir träumen.
Und vor allem: Wir bleiben ein Team.
Danke, Pesaro.
Danke, Schweiz.
Danke an unser unglaubliches Team.
