Nach zwei intensiven Trainingstagen war es heute endlich so weit: Der erste Wettkampftag der Weltmeisterschaften 2026 in Pesaro stand an. Die Spannung war spürbar – und gleichzeitig lag eine besondere Ruhe über der Schweizer Delegation. Jetzt hiess es: Alles, was in den vergangenen Wochen, Monaten und Jahren trainiert wurde, auf die Wettkampffläche bringen.

Der Tag begann noch ganz entspannt. Beim gemeinsamen Frühstück wurde gelacht, geredet und Kraft für den bevorstehenden Wettkampftag und Training gesammelt. Ein Spaziergang am Strand sorgte anschliessend noch einmal für frische Luft und einen freien Kopf, bevor es für die ersten Schweizer Starter:innen in die Halle ging.

Elin & Mattia – ein Auftakt mit Gänsehaut

Für Elin und Mattia wurde es als erstes Schweizer Starter ernst. Gemeinsam mit ihrer Trainerin Sina machten sie sich auf den Weg in die Halle.

Schon beim Einwärmen war zu sehen: Die Beiden sind ready für ihre Balance Übung!

Konzentriert bis in die Haarspitzen arbeiteten sie sich Schritt für Schritt durch ihr Warm-up. Jeder Handgriff sass, jeder Blick war fokussiert. Von der Stretching Area ging es weiter – immer näher an den Wettkampfboden. Die letzten Vorbereitungen liefen, die Musik wurde noch einmal im Kopf durchgegangen und plötzlich am der Moment: Nur noch wenige Minuten bis zum ersten Schweizer Einsatz an dieser Weltmeisterschaft.

Dann erklangen ihre Namen aus den Lautsprechern. Elin und Mattia liefen zu ihrem Startpunkt, nahmen ihre Position ein – und für einen Moment schien die gesamte Halle stillzustehen.

Die Musik setzte ein und dann zeigten die beiden, wofür sie hier sind.

Bilder: pedro_r_coelho

Mit beeindruckender Präzision, Stärke und Ausdruck präsentierten sie ihre Balance-Übung. Doch es war nicht nur die technische Qualität, die begeisterte. Ihre Ausstrahlung zog einen förmlich in die Übung hinein. Man konnte den Blick nicht abwenden, fieberte mit, hielt unbewusst den Atem an und war für diese wenigen Minuten vollkommen bei ihnen.

Wie im Flug war die Übung vergangen – und Elin und Mattia hatten es geschafft. Souverän, stark und mit einer beeindruckenden Ruhe nach aussen brachten sie ihre Leistung auf den Wettkampfboden.

Dann die Wertung: 26.630 Punkte.

Was für ein Moment!
Was für ein Auftakt an einer Weltmeisterschaft!

Die Freude und Erleichterung waren riesig. Elin und Mattia können mit Recht stolz auf ihren ersten Auftritt bei dieser WM sein.

Unser Juniorinnen-Trio – Anmut, Vertrauen und pure Ausstrahlung

Doch lange Zeit zum Durchatmen blieb nicht. Schon kurze Zeit später machte sich unser Juniorinnen-Trio Alicia, Svenja und Kim auf den Weg zum Einwärmen.

Und auch hier war sofort zu spüren: Diese drei wissen, was sie können.

Mit einer unglaublichen Selbstsicherheit und einem Vertrauen in sich selbst betraten sie den Wettkampfbereich. Kein hektisches Auftreten, keine Unsicherheit – stattdessen Ruhe, Konzentration und die Gewissheit, gemeinsam genau das zeigen zu können, was sie sich vorgenommen hatten.

Bilder: pedro_r_coelho

Choreografie, Anmut und Ausdruck verschmolzen zu einem Gesamtbild, das einen sofort in seinen Bann zog. Jeder Übergang wirkte durchdacht, jede Bewegung hatte ihren Platz. Bis ins kleinste Detail war diese Übung vorbereitet – und genau das war zu spüren.

Die Drei zeigten eine wunderschöne, ausdrucksstarke und unglaublich souveräne Übung, die nicht nur technisch überzeugte, sondern vor allem eines auslöste: Emotionen.

Herzlichen Glückwunsch, Alicia, Svenja und Kim, zu dieser starken Leistung mit 26,640.

Zwei Auftritte, auf die die Schweiz stolz sein darf

Mit Elin & Mattia sowie Alicia, Svenja & Kim haben heute gleich zwei Schweizer Einheiten den Auftakt in den Wettkampf gemacht – und beide haben die Schweiz mehr als würdig vertreten.

Was bleibt, ist vor allem eines: Stolz.

Stolz auf die gezeigten Leistungen. Stolz auf die Ruhe und das Vertrauen, mit denen unsere Athlet:innen auf den Wettkampfboden gegangen sind. Und stolz darauf, wie viel Herzblut, Arbeit und Leidenschaft hinter diesen wenigen Minuten auf der Fläche steckt.

Doch die Weltmeisterschaft geht weiter. Morgen warten bereits die nächsten Schweizer Einsätze.

Training als Abschluss des Tages

Am späten Nachmittag stand schliesslich noch eine Trainingseinheit unserer Youth-Einheit auf dem Programm. Auch sie absolvierten ein tolles und souveränes Training und konnten damit wichtige Erfahrungen sammeln und sich optimal auf ihren morgigen Wettkampfeinsatz vorbereiten.

Jetzt heisst es für die Schweizer Delegation: Energie tanken, abschalten und den heutigen Tag wirken lassen.

Für heute wünschen wir allen Athlet:innen, Trainer:innen und dem gesamten Team eine erholsame und entspannte Nacht.

Hopp Schwiiz!

Bilder: pedro_r_coelho

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